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Solidarische Landwirtschaft auf dem Schwalbenhof...

  • bedeutet Teilung von Risiko und Verantwortung in der Landwirtschaft;
  • bedeutet solidarische Gestaltung des Wirtschaftsprozesses auf der Basis gegenseitigen Vertrauens;
  • bedeutet Einigung auf die Höhe der Kosten der landwirtschaftlichen Produktion. Diese Kosten werden von den Verbraucher*innen gemeinschaftlich aufgebracht;

 

  • erzeugt verlässliche Verhältnisse zwischen ihnen, die längerfristig und verbindlich angelegt sind;
  • erzeugt Freiheit von ökonomischem Zwang in der landwirtschaftlichen Produktion;
  • erzeugt einen ökologischen Mehrwert für die bewirtschaftete Natur und deren Pflege und Entwicklung.


Das Konzept wird in Japan seit den 60er Jahren (Teikei) und seit Mitte der 80er Jahre in den USA praktiziert(CSA – Community Supported Agriculture), und seit 1988 in Deutschland als erstes auf dem Buschberghof, einem DEMETER-Hof in Norddeuschland.Sie versteht sich als Reaktion der VerbraucherInnen auf zunehmende Umweltzerstörung und deren Einfluss auf die Lebensmittelqualität und ist mittlerweile in ganz Europa vertreten.


Ihre Ziele sind:

Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, Verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen, Unabhängigkeit von Nahrungsmittelkonzernen, Ökologisches Handeln vor Ort möglich, Weniger Transporte und Verpackungen, Wertewandel des „Wegwerfproduktes“ Nahrungsmittel!

 

Wie geht’s?:
Die Mitgliedschaft für ein Jahr / Saison erzeugt ökonomische Sicherheit für den Hof.
Zielgerichteter Einsatz von Ressourcen ist möglich. Wir wissen für wen wir Lebensmittel herstellen und die Mitglieder identifizieren sich mit „ihrem“ Hof. Wir Landwirte können uns auf die Landwirtschaft konzentrieren, das heißt: Nur was wirklich gebraucht wird, wird auch produziert: Keine Überschussproduktion! Qualität ist der Maßstab, nicht die Erntemengen! Die Haltung gefährdeter Rassen ist möglich und anstrebenswert, sowie Landschaftspflege,Erhalt alter Obstbäume und vieles mehr. Das ergibt eine größere Vielfalt auf dem Betrieb: Mehr Produktionszweige und größere Produktvielfalt, verschiedene Kulturen und Tierarten, und dabei die Unabhängigkeit von Marktmechanismen, faire Löhne und Arbeitsbedingungen. Die Risiken werden auf viele Schultern verteilt, die Vorrauszahlung der zukünftigen Ernte gibt Planungssicherheit und Unabhängigkeit von Subventionen und begrenzten Förderzeiträumen. Landwirt*innen können sich auf ihre Hauptaufgabe „Lebensmittelerzeugung“ konzentrieren, das bedeutet eine gesteigerte Motivation, da die Landwirt*innen nicht für anonyme Verbraucher*innen produzieren (direkte Wertschätzung der Lebensmittel)

 

Die Lebensmittel verlieren ihren Preis und bekommen ihren Wert zurück!Wir erzeugen so qualitätsvolle, regionale und saisonale Lebensmittel. Die Mitglieder bekommen Transparenz und Identifikation mit „ihrem“ Hof,ein neuer Bezug zur Landwirtschaft und zum Boden als Grundlage der menschlichen Existenz kann entstehen! Neue gemeinsame Erfahrungsräume eröffnen sich:Gemeinschaftsaktionen bei Ernte, Einkoch-aktionen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Mitsprache bei Sortenwahl und Vielfalt und Einnahme einer aktiven, handelnden Position, statt Konsum mit zunehmend weniger Wahlfreiheit.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

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