FAQ

Zusammenstellung von Informationen zu besonders häufig gestellten Fragen

Unsere Solawi besteht seit Mai 2015 und startete mit etwa 20 Mitgliedern. Seitdem ist die Mitgliederzahl kontinuierlich auf zur Zeit ca. 90 gewachsen. Die Idee spricht immer mehr Menschen an. Darüber sind wir sehr froh, denn dadurch bekommen wir gemeinsam die Möglichkeit, von den immer stärker menschen, -tier- und naturverachtenden Marktmechanismen wegzukommen zugunsten einer Gemeinschaft, die Werte pflegt wie gesunde Lebensmittel, Naturschutz, Landschaftspflege, tiergerechte Haltungsbedingungen und eine ganzheitsbezogene Landbewirtschaftung.


Als Solawi-Mitglied sind Sie berechtigt, sich mit den anderen Mitgliedern die jährlich anfallende Ernte zu teilen. Sie verpflichten sich für ein Jahr mitzumachen (nach einer Probezeit von drei Monaten, innerhalb derer zum Ende des dritten Monats gekündigt werden kann). Das landwirtschaftliche Jahr geht vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres, quereinsteigen innerhalb dieses Zeitraums für die landwirtschaftlichen Produkte ist möglich. Der momentane reguläre monatliche Beitragssatz liegt bei 100,00 € pro landwirtschaftlicher Anteil (enthalten sind alle Produkte vom Hof ausser Gemüse), und 70,00 € für den Gemüseanteil. Jeder der zwei Anteilsorten ist auch gesondert buchbar (also nur Gemüse oder nur landwirtschaftliche Produkte, bei den letzteren sind auch halbe oder doppelte Anteile möglich).


Der Gemüseanteil ist an eine Verfügbarkeit gebunden, die sich aus den bereits bestehenden Gemüseanteilen ergibt. Wenn das Budget an Gemüseanteilen ausgeschöpft ist, bieten wir die Eintragung in eine Warteliste an. Aus dieser kann dann in ausscheidende Gemüseanteile nachgerutscht werden. Mit Ihrem Beitrag finanzieren Sie einen Teil des Jahrebudgets, das der Hof zum Wirtschaften benötigt, vor.


Die von uns hergestellten Lebensmittel sind mit einem Preis belegt. Dieser entspricht dem Preis, den wir auf dem Markt an Endkunden erzielen. Diese Gestaltung gilt, solange wir parallel zur Solawi noch anderweitig vermarkten. Der Preis dient zur Orientierung, wieviel an Lebensmitteln z.B. wöchentlich entnommen werden können. Bei z.B. einem Anteil von 100,00 € monatlich haben Sie die Möglichkeit, Lebensmittel im Wert von ca. 25,00 € pro Woche zu entnehmen. Da es auch Urlaubs-oder sonstige Ausfallszeiten gibt, sollte die Entnahmemenge am Wirtschaftsjahresende dem jährlichen Beitragssatz von z.B. 1200,00 € ungefähr entsprechen, d.h. dass die monatlichen Beträge variieren können. Die Mitglieder führen eigenständig Buch über die Entnahmen, wir kontrollieren die Entnahmen nicht. Die Abholung in Depots (z.B. Depot Bad Kreuznach, Depot Kirchberg) ist möglich. Ab einer Mitgliederzahl von 10-15 Mitgliedern fahren wir einmal wöchentlich das Depot an. Die Mitglieder verwalten selbstständig die Depots. Die Kosten (Miete, evtl. Fahrtkosten etc.) werden gemeinschaftlich getragen. Das Solidaritätsprinzip sieht vor, dass auch finanziell schwächer gestellte Mitglieder durch die Gemeinschaft getragen werden können.


Zur Zeit kann der wöchentliche Bedarf mittels eines Bestellprogramms dem Hof übermittelt werden. In diesem Programm sind alle aktuell verfügbaren Produkte aufgelistet. Kurzzeitig auftretende Lieferengpässe bei einzelnen Produkten sind möglich. Am Ende des gemeinsamen Jahres sollte der eingezahlte Betrag ungefähr mit dem Betrag der entnommenen Produkte übereinstimmen. Das bedeutet, wenn trotz Orderung über das Programm ein Produkt nicht geliefert wird, kann der betreffende Betrag in der eigenen Buchführung gutgeschrieben werden und am Ende des Wirtschaftsjahres (30.6.) mit der durch das Bestellprogramm ermittelten Summe bilanziert werden. Bei erheblichen Differenzen gehen wir in Kommunikation.


Einmal jährlich findet die obligatorische Mitgliederjahresversammlung statt. In dieser stellt der Hof seine finanzielle und sonstige Situation dar. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, Gestaltungsvorschläge zu äußern und gemeinsam mit den Hofverantwortlichen umzusetzen. Ausserdem werden auf freiwilliger Basis z.B. Veranstaltungen und Feste geplant sowie Ernte- oder Mithelf – Aktionen durchgeführt.

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