Infoveranstaltungen

Wann: 15.04.2015, 19:00 Wo: Haus der SeniorInnen, Bad Kreuznach

Der Schwalbenhof e.V …

ist als gemeinnütziger Verein Eigentümer des Hofes. Der Schwalbenhof e.V ist bestrebt, einen konkreten und individuellen Zusammenhang von Mensch und Erde herzustellen.

     Für folgende Werte setzt sich der Verein ein:

 

Menschen bilden

Schulkinder_Kuh320Der Schwalbenhof kann auf unterschiedliche Weise erlebt werden. Waldorfschulklassen werden in deren 2-wöchigem Praktikum betreut. So erleben jährlich insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler auf intensivste Art und Weise die Zusammenhänge in der Tierhaltung, dem Pflanzenbau, der Landschaftsgestaltung und der Lebensmittelerzeugung. Alle diese Tätigkeiten bringen den Jugendlichen eine elementare Welt näher, die sie so vorher nicht gekannt haben.

Im Rahmen von „Lernort Bauernhof“ haben Kindergärten, Schulen und andere Gruppen die Möglichkeit, unterschiedliche Themenbereiche auf dem Hof zu erleben. „Vom Korn zum Brot“ oder „von der Milch zur Sahne“ sind zwei der möglichen Programme.

Urlaubsgäste dürfen während der Stallzeit mit den Tieren in Berührung kommen; Füttern, einstreuen, striegeln – alles ist erlaubt. Der Melker kann bei der Arbeit erlebt werden. Auch der tägliche Weidegang ist ein spannender Moment die Tiere in Bewegung zu sehen.

 

Tiere bewahren

Tiere bewahren320Unsere Milchviehherde bildet sich aus der robusten Zweinutzungsrasse Simmertaler Fleckvieh. Alle Rinder dürfen ihrem Wesen entsprechend die Hörner behalten. Dies ist, durch eine intensive Pflege der Mensch-Tier Beziehung völlig unproblematisch, sodass sich auch unerfahrene Hofbesucher bedenkenlos den Tieren nähern können. Ein Bulle begleitet permanent die Herde und sorgt durch Natursprung für vitale Nachkommen. Die ansonsten weit verbreiteten Besamungsbullen werden nur zur Vermeidung von Inzucht in Anspruch genommen. Eine Langlebigkeit der Milchkühe, Klauengesundheit und ein ausgeglichenes Temperament sind, neben der Milchleistung und dem Fleischgehalt, wichtige Anliegen unseres Herdenmanagements. Das Futter kommt ausschließlich von eigenen Flächen. Durch das System der sogenannten Kurzrasenweide wird gewährleistet, dass die Tiere Tag und Nacht auf weitläufigen Weiden grasen. Ansonsten werden neben Heu und Silage, Futterrüben und unterschiedliche Getreidesorten als Futtergetreide angebaut.

Unsere Wollschweine, die Mangalicas, werden artgerecht im Freiland gehalten. Diese alte Rasse ist vom Aussterben bedroht. Mangalica sind dem Wildschwein ähnlich und zeichnet sich durch Robustheit und Vitalität aus. Die Schweine leben in unterschiedlichen Altersgruppen im Freilandgehege.Für ausreichend Suhlmöglichkeiten ist immer gesorgt.

Viele andere Tiere wie die Hühner, Pferde, eine Ziege und natürlich auch die Bienen bereichern den Hof und erfüllen jedes für sich wichtige Aufgaben.

 

Pflanzen erhalten

Pflanzen erhalten320Als Feldfrüchte werden Backgetreide und Futtermittel angebaut. In die Backstube gelangen: Roggen, Weizen und Dinkel. Als Futter für die Tiere werden Tritikale, Hafer, Gerste, sowie Klee/Luzernengras, Erbsen und Futterrüben gesät. Zusätzlich werden meist zwei unterschiedliche Sorten Kartoffeln und Zwiebeln angebaut. Das Backgetreide weist eine ausgezeichnete Backqualität auf, was bei den hiesigen Bodenverhältnissen durchaus erstaunlich ist.

 

 

 

 

 

Boden gesunden

Boden gesunden320Die Bodengesundheit wird durch die vielfältige Fruchtfolge unterstützt. Die Feldfrüchte wachsen in einem Rhythmus von 7 Jahren auf den Flächen. Der zweijährige Kleegrasanbau sorgt für die notwendige Erholungsphase auf der Fläche. Eine Gründüngung erfolgt durch diverse Zwischenfrüchte, die in den Ackerboden eingearbeitet werden. Der wertvolle Kuhmist und die biologisch-dynamischen Präparate werden regelmäßig ausgebracht. Die Präparate werden eigens aus Kräutern hergestellt, die in ihrer Wirkung der Homöopathie ähnlich sind. Wir erreichen dadurch ein reges Bodenleben und eine langfristige Bodenfruchtbarkeit.

 

 

 

 

Natur beleben

Naturbeleben_kleinDer Hunsrück zeichnet sich durch seine abwechslungsreiche Landschaft aus. Diese will gepfegt und erhalten sein. Immer wieder legen wir mit Hilfe von Schulklassen den hofnahen Bachlauf frei. Wege und Weiden werden freigeschnitten, alte Steuobstbäume gepflegt und beerntet. Wir sähen Blühstreifen mit Spätblühern, die als Bienenweide dienen und so mancher Baum darf auf dem Acker stehen bleiben.

 

 

 

 

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